Zeittafel 1301 - 1518

Unsere wechselvolle Geschichte läßt sich an der Zeittafel nachvollziehen.

Die einzelnen Zeitepochen haben wir auf mehrere Seiten verteilt:

 

03.08.1301 Erste [1] belegte urkundliche Erwähnung des Ortes Friedlands als castrum [2] et oppidum [3] Vredeburch in der Lausitz (mehrere Artikel sprechen als erste urkundliche Erwähnung vom Jahr 1235 [4] von der Stadt Fredberg (Friedeberg), nennen aber die Quelle bzw. Urkunde nicht)
1307 Herrschaft Friedland wahrscheinlich im Besitz des Timo von Strehla (Strehle)
1307 In einer Urkunde des Klosters Neuzelle tritt der Pleban (Pfarrer) Martin aus Wredelandt (Friedland) als Zeuge auf, damit muss auch eine Kirche existieren
1336 Erste Urkundliche Erwähnung der Burg Friedland
1346 In der Aufführung der Kirchenorte des Stiftsmatrikels von Meißen ist Friedland genannt
1350 In der Bannbulle des Papstes Clemens VI ist der jetzige noch gültige Name Friedland vermerkt
1373 Die Niederlausitz steht unter böhmischer Oberhoheit
1406 Das Stadtbuch [5] wird angelegt - Festlegung der Gerechtsame der Stadt - erste Erwähnung der Schule und aller drei Stadtmühlen
1415 Besitzer der Herrschaft Friedland Otto von Kittlitz(Kettlitz), Herr zu Spremberg
09.09.1428 Pfarrer Marcus zu Friedland und Otto von Lossow beurkunden den von ihnen zwischen Hans von Lossow Ritter zu Fredeland (Friedland) und dem Karthäuser-Kloster bie Frankenfort [Frankfurt (Oder)] über die Große Heide und Briesen geschlossenen Kaufkontrakt [6]
1449 Besitzer der Herrschaft Friedland Hans Lossow als beschloßter Mann
1468 Henning Quast
1472 Gebrüder Beynewitz wurden mit der Herrschaft Friedland belehnt
1477 Nickel Bennewitz
1484 Besitzer der Herrschaft Friedland Nicolaus von Köckritz aus der Wehlener Linie, ebenfalls Besitzer der Herrschaft Lieberose und Schenkendorf
1512 Veräußerung der Herrschaft Schenkendorf durch die Familie Köckritz
1518 Verpfändung der Herrschaft Friedland an den Johanniterorden durch den Vormund der 3 Kinder von Köckritz
[1] Worbs, Urkundenbuch der Niederlausitz bis 1834,Lfd. Nr. 316, Seite 115
[2] castrum - Burg
[3] oppidum - Stadt
[4] Eine Urkunde des Markgrafen Heinrich von Meißen und der Ostmark vom Jahre 1235 führt einen Ulrich von Friedeberg als Zeugen auf. Lehrer Klabisch aus Briesen benennt 1918 dieses Jahr auch als erste Urkundliche Erwähnung Friedlands
[5] Das Stadtbuch selbst ist in mehreren Auszügen als Abschrift des Ordensamtes vorhanden und zu finden unter Rep. 9 B Johanniterorden Ballei Brandenburg Nr. 3729.Ein „Verzeichnis der Grenzen und Gerechtigkeit der Stadt" - Abschrift aus dem Ordens-Amtsarchiv Friedland ist ebenfalls vorhanden, aber nicht bei den Unterlagen des Ordensamtes abgelegt, sondern Rep. 8 Stadt Friedland Nr. 6
[6] Riedel, Codex diplomaticus Brandenburgensis AXX S. 26, nach dem Copialbuche des Karthäuser-Klosters, Nr. 8