Weihnachtsgrüße und Worte zum Jahreswechsel 2016

Liebe Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt und seiner Ortsteile, werte Gäste, was war 2016 für ein Jahr? Einige sagen, es war ein Jahr wie alle Jahre davor auch, und die anderen sagen, es war ein besonderes Jahr. Woran macht man das fest? An der Weltpolitik, an den Ereignissen in Europa, an dem deutschen Wohlstand, an der Neuordnung der Parteienlandschaft in Europa und jetzt auch in Deutschland, an Ängsten, an der Zufriedenheit im eigenen Leben ….

Ich glaube es ist an jedem selbst, diese Betrachtung anzustellen. Sicher ist, kein Jahr ist wie das vorherige und keiner kann voraussagen wie das nächste Jahr wird.

Für mich war 2016 schon anders als die Jahre zuvor, denn die Veränderungen in Europa und auch in Deutschland sind für mich bedeutsam.

Als sich in Dresden der Unmut der Bürger über die Politik in unserem Land eine Plattform schuf, dachte keiner daran, dass daraus eine Partei entsteht, welche so viele Schichten unserer Gesellschaft anspricht. Und wenn man dann sieht, wie mit dieser Bewegung in unserem Land umgegangen wird, wie sie verteufelt und in eine bestimmte politische Ecke gedrängt wird, ist das schon Wert darüber nachzudenken. Zumal dies kein deutsches Problem allein, sondern ein europäisches Problem ist, wie die jüngsten Entwicklungen zeigen.

Ich bin der Meinung, dass die Europa-, Bundes- und auch manche Landespolitiker den Kontakt zu ihrem Volk und damit zu ihren Wählern verloren haben. Nur wer sich gegenseitig achtet und sachlich miteinander spricht, die Ängste des anderen ernst nimmt und gemeinsam nach Lösungen sucht, kann solche Bewegungen aufhalten oder sogar umkehren. Im Übrigen zähle ich den Umgang unserer Landesregierung mit den Kritikern der ungewünschten Kreisgebietsreform dazu.

Doch jetzt genug mit der sogenannten großen Politik. Wir sind die, die die Zukunft gestalten können und sollten, überlassen wir dieses Feld nicht einigen wenigen aber sehr lauten.

„Wenn das Herz verletzt ist, dann ist die Sprache stürmischer als Wind auf dem Meer.“

(altes Sprichwort aus Ägypten)

 

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

jetzt möchte ich, wie alle Jahr, die Möglichkeit nutzen, auf diesem Weg meinen persönlichen Dank an alle zurichten, welche sich im Jahr 2016 wieder um Friedland verdient gemacht haben.

Wir haben gemeinsam die nicht allzu großen Möglichkeiten ausgeschöpft, um unsere Stadt mit seinen Ortsteilen wieder etwas schöner zu gestalten. Unser Haushalt war 2015 ausgeglichen. Auch 2016 setzen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung alles daran, dass es am Ende dieses Jahres ähnlich gut aussieht.

An dieser Stelle möchte ich mich bei meinen Mitarbeitern in der Kernverwaltung und natürlich bei meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den sozialen Einrichtungen wie unseren Kitas, dem Hort und der Schule für ihre Leistungen bedanken und das von ganzem Herzen.

Erfolge erzielt man nicht im Alleingang, sondern nur gemeinsam.

Unsere kleine Landstadt mit seinen Ortsteilen ist in der Region geachtet und gut aufgestellt.

Das ist kein Selbstläufer und deshalb gilt in diesem Jahr ein besonderer Dank an alle Gewerbetreibende, Ärzte, Handwerker, Leistungsträger auf dem touristischen Gebiet, allen Gastronomen und allen anderen Dienstleistern unserer Stadt.

Nichts, meine lieben Bürgerinnen und Bürger, geht im ländlichen Raum ohne das ehrenamtliche Engagement von Ihnen. Ob in der Freiwilligen Feuerwehr, als Mitglied im Seniorenbeirat oder in einem unserer vielen Vereine, als Ortsvorsteher und nicht zuletzt als Stadtverordneter unserer Stadt. Diese Aufzählung ist nicht vollständig und deshalb geht mein Dank an alle, die das gesellschaftliche Leben bei uns unterstützen und dafür einen Großteil ihrer Freizeit einbringen.

Gemeinsam machen wir Friedland aus. Ich wünsche mir noch eine langanhaltende gemeinsame Arbeit für unsere Stadt. Im Umfeld von Friedland wird das positiv wahrgenommen.

In den nächsten Tagen wird bei jedem von uns wieder Ruhe, Nachdenklichkeit aber auch Freude über das Erreichte Einzug halten. Das ist immer so in der Zeit um Weihnachten, wir können uns dem nicht entziehen.

Weihnachtszeit ist eine Zeit für die Familie. Aber auch eine Zeit für uns, um Ruhe zu finden, für mehr Miteinander, Zeit zu schenken und dem täglichen Allerlei etwas zu entfliehen.

Martin Dubberke (Theologe und Medienberater) schrieb:

Du bist Du

Es gibt Tage, da bleibt kein Raum für Dich.

Mit Lärm und Hast umbraust Dich der Alltag.

Dein einziger Gedanke:

„Funktioniere, schnurre wie ein Rädchen im Winde!“

Du eilst von hier nach da,

und plötzlich bist Du an einer Haltestelle zum Warten verurteilt.

Nichts geht mehr, niemand sagt etwas.

Du ärgerst Dich über die vergeudete Zeit.

Greifst nach dem Handy: „Niemand da.“

Du stöhnst den Ärger raus.

Da lächelt Dich Dein Gegenüber an.

Und plötzlich spürst Du Dich selbst,

lächelst zurück.

Zum ersten Mal an diesem Tag funktionierst Du nicht, sondern bist Du Du.

 

 

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

solche Haltestellen gibt es für jeden von uns. Nehmen wir sie in Anspruch.

Ein Lächeln schenken und damit etwas Freude bringen, ist das Einfachste der Welt.

Durch unsere Kinder erfahren wir es täglich.

Ich wünsche Ihnen, Ihren Familien und Freunden eine ruhige und besinnliche Weihnachtszeit.

Für 2017 wünsche ich Ihnen die Erfüllung all Ihrer Wünsche aber vor allem Gesundheit.

 

Ihr Bürgermeister

Thomas Hähle

 

 

Auf einen Blick

Friedland (MOZ) Die Stadt Friedland hat eine neue Informationsbroschüre vorgestellt. Das handliche Büchlein im DIN A5-Querformat ersetzt eine Vorgänger-Broschüre aus dem Jahr 2012. 2000 Exemplare ... [mehr]

 

Leißnitz (MOZ) Gleich im neuen Jahr starten die Zampertouren in der Region. Traditionell machen die Leißnitzer Männer den Anfang. Inzwischen pflegen sie diese Tradition schon seit 30 Jahren und ... [mehr]

 

Beeskow (MOZ) Sechstklässler aus Beeskow, Friedland, Görzig, Tauche und Lindenberg haben am Dienstag die Albert-Schweitzer-Oberschule in Beeskow kennengelernt. Um die 70 angereisten Grundschüler ... [mehr]

 

21.01.2017:
21.01.2017:
 

das traditionelle Zampern in Friedland beginnt wie alle Jahre um 9:00 Uhr am ... [mehr]
 
auch in diesem Jahr werden wir wieder einen Maskenball durchführen... Die besten Kostüme ... [mehr]
 
auch in diesem Jahr gibt es wieder einen Fasching ... [mehr]
 
Hier finden Sie den Flyer zu den Veranstaltungen in den Winterferien der Sozialstation ... [mehr]
 
Traditionell führen wir den Menüabend Ende Februar im Rittersaal durch Die Burgschänke ... [mehr]